Ein ca. 10m langer Baum mit einem Durchmesser von ca. 60 cm hatte sich quer über die Straße gelegt.
Da der Baum einen Abhang hinab, über die Straße und dann einen Abhang weiter hinab lag, gestaltete
sich das entfernen des Baumes teilweise schwierig. Hinzu kam noch das sehr rutschige Gelände und
ein kleiner mit umgerissener Baum auf den sich der große teilweise stützte. Die Bäume wurden mittels
Kettensäge zerlegt und zur Seite geräumt.
Der Kettensägenführer wurde zur Sicherheit auf dem Abhang durch einen Trupp mittels Sicherheitsleine
vor abrutschen gesichert.
Einsatzdauer 1:25 std.
Eingesetzte Kräfte:
LB21 Bischmisheim: 21/43 - 21/47 Bilder:leider keine
Einsatz Nr: 13
Datum: 01.11.2006
Alarmierung: 14:59 Uhr
Stichwort: Umgestürzter Baum
Schleife: groß
Einsatzort: Altenheim Bischmisheim
Einsatz Ende: ca. 16:00 Uhr
Durch vermutlich anhaltend starke Winde wurde ein dicker Ast von einem Baum abgerissen und landete
unglücklicher Weise auf einem geparkten Fahrzeug. Der Ast wurde mittels Kettensäge klein gemacht
und das Fahrzeug somit befreit.
Einsatzdauer ca. 2 std.
Bereits vor der Wohnungstür stieg den Einsatzkräften ein unangenehmer Geruch in die Nase.
Nach öffnen der Tür durch den Angriffstrupp des 21/43 wurde die Befürchtung bestätigt.
Nach Einschätzung des Notarztes lag die Person bereits 2 Wochen in ihrer Wohnung.
Ein neues Schloss wurde eingebaut und die Wohnung wieder verschlossen.
Für die Kräfte des 21/47 sowie der BF konnte direkt nach Eintreffen wieder Einsatzabbruch gegeben
werden. Die Besatzung des 21/43 wartete noch den Amtsarzt ab um nach deren Untersuchung die
Wohnung zu verschließen.
Einsatzdauer ca. 2 std.
Die anhaltenden Regenschauer waren mal wieder schuld daran, dass der Scheidter Bach so anstieg,
das die Pumpen der Firma Hörmann die Wassermassen nicht mehr bewältigen konnten.
Wir unterstützten die Kräfte des LB 20 Schafbrücke und LB 19 Scheidt beim abpumpen des Wassers.
Wir verlegten insgesamt ca. 550m B-Schlauch um das abgepumpte Wasser dem Scheidter Bach
hinter dem Firmengelände wieder zuzuführen.
Einsatzdauer ca. 4 std.
Ein ca. 5 Meter hoher Baum hatte sich über die Straße gelegt. Baum wurde mittels Kettensäge
zerkleinert und die Fahrbahn von Ästen befreit.
Einsatzzeit ca. 1 std.
Gegen ca. 10:40 Uhr ging der Notruf bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken ein.
Gemeldet wurde ein Brand in der ehemaligen Lagehalle der Fa. Dachser.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus der ca. 10.000qm großen
Lagerhalle, in der Naturkautschuk lagerte. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde schnell
auf 2. , 3. und anschließend 4. Alarm erhöht.
Für uns kam um 11:16 der Einsatz zusammen mit 4 Löschbezirken aus dem Abschnitt Ost die Einsatzmeldung.
Bei der Anfahrt über die Stadtautobahn in Richtung EST, war bereits eine beeindruckende Rauchsäule sichtbar.
Laut Presseberichten, soll diese gute 50 km weit zu sehen gewesen sein.
Beim Eintreffen an der EST wurden wir anfangs eingeteilt um eine Riegelstellung zum Benachbarten Gelände
aufzubauen, auf dem ein Altpapierhof angesiedelt ist.
Dieser Einsatzbefehl wurde allerdings schnell widerrufen, so dass wir dann zum Erstangriff auf der Rückseite
des Gebäudes vorgingen, wo wir dann etwas später vom LB23 Unterstützung bekamen.
Die Brandbekämpfung auf der Rückseite wurde mit 2 B-Rohren vorgenommen, dessen Wirkung jedoch fast null war. An anderen Positionen wurde mittels Wenderohren von 2 DLK`s, mobilen Monitoren und von Fahrzeugen aus versucht, die Flammen einzudämmen.
Schon früh wurde damit begonnen Schaummittel aus der ganzen Umgebung von Saarbrücken zusammen zu tragen.
Es wurden weitere Wehren aus dem Stadtverband und Saarland alarmiert, die an der EST zur Unterstützung kamen.
Die Werksfeuerwehr Saarstahl Völklingen wurde mit einem ZLF alarmiert, sowie die Flughafenfeuerwehr Ensheim mit
einem 4x4 Panther. Der Löschbezirk 21 kam dann beim Schaumangriff auf der Rückseite des Gebäudes unter Atemschutz
mit insgesamt 8 Geräteträgern zum Einsatz. Nachdem die Geräte leer geatmet waren, hieß es für uns gegen
ca. 16:00 Uhr einrücken mit anschließender Einsatzbereitschaft im Gerätehaus wegen einer vorausgegangenen
Unwetterwarnung für Saarbrücken.
Diese wurde jedoch Glücklicherweise gegen 18 Uhr aufgehoben.
Alles kann ich hier nicht über den Einsatz schreiben. Lediglich ein paar kleine Auszüge aus dem, was wir miterlebt haben.
Noch ein paar Eckdaten:
Alarmierung der ersten Kräfte ca. 10:40 Uhr. Feuer aus ca. 18:30 Uhr, Nachlöscharbeiten bis Sonntag ca. 20:00 Uhr. Eingesetzte Atemschutzgeräte ca. 260 – Eingesetztes Schaummittel ca. 30.000 Liter – Feuerwehrkräfte bis Sonntagabend ca. 500 – Eingesetzte Fahrzeuge ca. 70 – mehrere Kilometer Schlauchmaterial
Einsatzzeit für uns ca. 4,5 std. - Einsatzzeit gesamt ca. 40 (!) std. (grob geschätzt)
Eingesetzte Kräfte:
LB21 Bischmisheim 21/43, 21/47, 21/18, Löschzug BF Wache 1 und 2,
Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken: 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 22, 23, 24, 25, 27
- Flughafen Feuerwehr Ensheim, Werksfeuerwehr Saarstahl Völklingen, FF St. Wendel, FF Blieskastel-Breitfurt,
FF Losheim, FF Illingen Wustweiler, FF Saarlouis, THW mehrere Ortskreise, DRK Polizei und viele viele mehr !
Infolge eines Unwetters über Saarbrücken wurde der Löschbezirk 21 um 15:36 zum
ersten Einsatz alarmiert.
In ganz Saarbrücken hatten heftige Winde etliche Bäume entwurzelt, so das in ganz
Saarbrücken und Umland die Feuerwehr damit beschäftigt war, die Schäden zu
beseitigen. Innerhalb von 6 Stunden wurden weit über 100 Einsätze gefahren. In unserem
Löschbezirk hatten wir es bei Einsatz Nummer eins mit einem Umgestürzten Baum zu tun,
der sich zum Teil in der Überland Telefonleitung verfangen hatte. Wir rückten gegen ca. 17:15 wieder ein.
Da das gesamte Ausmaß an Schäden noch nicht bekannt war, wurden wir von der HEZ (Haupt Einsatz Zentrale)
wieder nach Hause entlassen. Einige Kameraden verblieben allerdings noch im Gerätehaus um gemütlich etwas
zu trinken. Um 19:06 wurden wir über die HEZ per Funk angesprochen und wurden erneut mit dem Stichwort Baum droht
alarmiert.Während der Lageerkundung mit dem 21/43 an der EST bekamen wir über Funk einen zweiten Einsatz
für den 21/47, welcher zum Anlass hatte, das die HEZ erneut per Funkmeldeempfänger alarmieren musste.
Einsatz Nr. 1: Umgestürzter Baum
Der Baum war umgestürzt und hatte sich zum Teil in der Überland Telefonleitung verfangen hatte zu tun.
Der Baum wurde mit einer Motorsäge zerkleinert. Im Anschluss wurde die DLK der Feuerwache 1 nachalarmiert,
da noch zwei weitere Bäume zu fallen drohten. Die Kameraden der DLK entschieden sich dazu, nicht tätig zu
werden da die Bäume sich außerhalb unseres Tätigkeitsbereiches befanden. Die Straße wurde von uns komplett
Gesperrt und der Bauhof über die Polizei benachrichtigt. Wir rückten gegen ca. 17:15 wieder ein.
Einsatzzeit ca. 1,5 Std.
Einsatz Nr. 2: Baum droht
Es drohte ein Baum auf ein Wohnhaus und eine Überlandleitung zu fallen. Der Baum hatte sich mit der Krone
und seinen Astgabeln so über einen anderen Baum gelegt, dass es uns nicht möglich war, den Baum so einfach zu
Fällen. Es wurde sich dazu entschieden, über die HEZ ein Fahrzeug mit Greifzug nachzufordern. Als Unterstützung
bekamen wir den 12/51 aus Burbach/Malstatt. Mit Hilfe des Greifzuges und der Motorsäge, so wie “Manpower“
konnte der Baum in die richtige Richtung zum Fallen gebracht werden. Der zweite Teil des Baumes wurde
sicherheitshalber gleich mit gefällt. Ein Ast eines Baumes auf dem Nachbargrundstück wurde sicherheitshalber
ebenfalls mit entfernt, da dieser auch schon stark angebrochen war. Zwischenzeitlich wurde der 21/18 noch zum
einweisen abkommandiert, da uns dankenswerter weise einen Paralleleinsatz im Bischmisheimer Tal vom LB20
abgenommen wurde.
Einsatzzeit ca. 2 Std.
Einsatz Nr. 3: Umgestürzter Baum
Der 21/47 wurde mit dem Einsatzstichwort umgefallener Baum nach Scheidt alarmiert. Kurz vorm Eintreffen an der
EST wurde für de 21/47 abspann gegeben, da der Baum von den Parallel anfahrenden Kameraden des LB20 bereit
beseitig wurde. Der 21/47 fuhr im Anschluss direkt Unterstützung für den 21/43.
Einsatz Nr: 03
Datum: 06.04.2006
Alarmierung: 10:55 Uhr
Stichwort: Mülltonne
Schleife: groß
Einsatzort: Talweg
Einsatz Ende: ca. 11:30 Uhr
Brand eines Mülleimers. Wurde mittels Kübelspritze abgelöscht.
Einsatzzeit ca. 30 min.
Eingesetzte Kräfte:
LB21 Bischmisheim 21/43
Bilder: leider keine
Einsatz Nr: 02
Datum: 05.03.2006
Alarmierung: 18:28 Uhr
Stichwort: Brand Erkundung
Schleife: groß
Einsatzort: Hauptstr.
Einsatz Ende: ca. 19:30 Uhr
Bei Ankunft an der EST konnte eine leichte Verrauchung und Brandgeruch in der Wohnung
wahr genommen. Wir forderten den 1/11/3 mit der Wärmebildkamera nach um eine nachschau
durchzuführen. Es konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Wohnung wurde Quergelüftet.
Einsatzende für uns war dann ca. gegen 19:30 Uhr.
Einsatzzeit ca. 1 std.
Beim Eintreffen an der EST war der Rettungsdienst schon bei dem Patienten.
Wir wurden gebeten die Einsatzstelle (Wohnung) auszuleuchten.
Dem Patienten konnte nach einer Überdosis nicht mehr geholfen werden.
Wir warteten auf das eintreffen der Kriminalpolizei und unterstützten noch beim tragen des Leichnams.
Einsatzende für uns war dann ca. gegen 20:45 Uhr.
Einsatzzeit ca. 1:45 std.
Eingesetzte Kräfte:
LB21 Bischmisheim 21/43, 21/47, RTW und NEF ASB-Brebach, Polizei und Kripo