Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Bischmisheim

Die Geburtsstunde der Freiwilligen Feuerwehr Bischmisheim war im Jahre 1908.

Oberbrandmeister Emil Schmeer übernahm am 26.04.1908 die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Bischmisheim. An diesem Tag unterzeichneten Vertreter der damals selbstständigen Gemeinden Bischmisheim, Brebach, Scheidt, Güdingen, Bübingen, Fechingen und Bliesransbach die Satzung der "Freiwilligen Feuerwehr der Bürgermeisterei Bischmisheim zu Brebach".

Anfangs hatte die Feuerwehr Bischmisheim lediglich 1 Leiterwagen mit kleiner Handspritze und 32 Ledereimer zur Verfügung.
Noch im Jahr 1908 wurde eine für Pferde- und Handzug eingerichtete große Saug- und Druckspritze beschafft.

Über die Mannschaftsstärke zu Beginn des Löschzuges ist uns nichts bekannt.

Im Jahre 1914 zählten wir 41 Mitglieder. Der größte Teil der Wehrmänner wurde in diesem Jahre zum Kriegsdienst einberufen. Die heimgekehrten Männer nahmen nach Kriegsende 1918 den Feuerwehrdienst wieder auf.

Aus altersbedingten Gründen musste Emil Schmeer 1936 die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Bischmisheim niederlegen.

Sein Nachfolger Oberbrandmeister Christian Schmeer übernahm die Führung der Feuerwehr. In diesem Jahr zählte die Aktive Wehr 56 Aktive und erhielt eine neue Tragkraftspritze als Ersatz für die alte Saug- und Druckspritze.


Oberbrandmeister Julius Feß wurde 1939 die Führung der Wehr übertragen. Im zweiten Weltkrieg wurden dann viele Wehrmänner eingezogen, die Funktion der Feuerwehr wurde mit Hilfe von Jugendlichen der Hitlerjugend aufrecht gehalten.


Mit der Gründung der FFW wurde auch eine Feuerwehrkapelle Bischmisheim gebildet, die dann aber in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges aufgelöst wurde.

 

Bereits im Jahre 1952 erhielt der Löschzug eine gebrauchte Tragkraftspritze und im darauffolgenden Jahr ein LF 8, ebenfalls gebraucht. Oberbrandmeister Julius Feß verstarb am 24.12.1960, ab diesem Zeitpunkt lag die Führung in den Händen von Brandmeister Otto Isengard.


1962 wurden dann ein neuer LF 8 von Magirus und 1963 eine neue Tragkraftspritze beschafft.


1964 übernahm Brandmeister Erich Diener den Löschzug Bischmisheim. In diesem Jahr wurde auch ein Sprungtuch und erstmals 2 Pressluftatmer beschafft

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1965 wird zum 60-jährigen Bestehen  in einem großen Festzelt gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein gefeiert. Hier mussten die Wehrmänner durch Mittelvorlage bürgen, damit das Fest genehmigt wurde.


1967 wurde Oberlöschmeister Gerhard Norheimer zum stellvertretenen Löschzugsführer gewählt . Durch Eigenmittel wurde in diesem Jahre auch ein Mannschaftswagen Ford Transit erworben.


1972 hatte die Feuerwehr Bischmisheim folgende Ausstattung:

1 LF8 mit Vorbaupumpe, 1 MTW, 1 Sirenenanhänger, 1 Tragkraftspritze,
1 Wasserstrahlpumpe, 1 Mittelschaumgerät, 1 Sprungtuch, 1 Einmann-Motorsäge,

2 Handscheinwerfer, 2 Handfunkgeräte, 1 Funkgerät Telecar TS, 600 m B-Schlauch, 390 m C-Schlauch, 9 Saugschläuche a 1m

In diesem Jahr wurde auch erstmals eine Wettkampfgruppe ausgebildet.


1974 wurde durch die Gebietsreform die Gemeinde Bischmisheim in einen Stadtteil der Stadt Saarbrücken eingegliedert. Dadurch wurde die Freiwillige Feuerwehr Bischmisheim  zum Löschbezirk 21 der Stadt Saarbrücken.

 

1977 wurde ein neuer Mannschaftswagen (Peugeot J9) von der Stadt Saarbrücken zur Verfügung gestellt.

 

1978 folgte dann ein LF 16, welches ebenfalls von der Stadt Saarbrücken zur Verfügung gestellt wurde.

 

Von 1983 bis 1985 war Brandmeister Gerhard Friedel Löschbezirksführer und Oberlöschmeister Gerhard Nemenich war der stellv. Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr Bischmisheim.

 

Am 01.08.1985 wurde unter Löschbezirksführer Erich Diener und dessen Stellvertreter Karl Heinz Schmeer eine Jugendfeuerwehr gegründet. Verantwortlich für die Jugendfeuerwehr waren Oberlöschmeister Gerd Diener, Löschmeister Adolf Schmeer, sowie Hauptfeuerwehrmann Rüdiger Schumacher. Im Gründungsjahr traten acht Jugendliche der Jugendfeuerwehr bei.

 

Im April 1988 wurde Brandmeister Gerhard Nemenich zum Löschbezirksführer gewählt und Oberlöschmeister Karl Heinz Schmeer zum stellv. Löschbezirksführer.

 

1992 wurde der in die Jahre gekommene Peugeot J9 durch ein neues Mannschaftstransportfahrzeug Ford Transit ersetzt.

 

Im Jahre 1994 standen Neuwahlen an. Aus diesen Wahlen gingen Gerd Diener als Löschbezirksführer und Ewald Altpeter II als stellv. Löschbezirksführer hervor.

 

Im April 1998 wurde Brandmeister Gerd Diener nochmals zum Löschbezirksführer gewählt. Als stellv. Löschbezirksführer wurde Oberlöschmeister Stefan Kuntz gewählt.

 

1998 hatte die Freiwillige Feuerwehr Bischmisheim 38 aktive Feuerwehrangehörige, davon waren zwei Feuerwehrfrauen.

 

1999 wurde Brandmeister Uwe Kuntz zum Löschbezirksführer gewählt und Brandmeister Karl Heinz Schmeer zu seinem Stellvertreter.

 

2002 wurde Brandmeister Armin Thieme zum Löschbezirksführer und Brandmeister Stefan Kuntz zum stellv. Löschbezirksführer gewählt.


2004 + 2005 wurde erneut eine Wettkampfgruppe gestellt. 

 

2008 wurde Oberbrandmeister Armin Thieme zum Löschbezirksführer und Löschmeister Jan Mandernach zu seinem Stellvertreter.


2009 nahm die Wettkampfgruppe erstmals auch an Feuerwehrleistungswettbewerben nach CTIF im In- und Ausland teil.

 

2012 bekam die Freiwillige Feuerwehr Bischmisheim einen neuen Peugeot Gerätewagen GW-M als Ersatz für das alte MTF.

 

2013 erfolgte die Einweihung des neuen LF 10.

 

2014 wurde Brandmeister Jan Mandernach zum Löschbezirksführer und Oberlöschmeister Jörg Schoerer zum stellv. Löschbezirksführer gewählt.

 

Der Löschbezirk verfügt zurzeit über einen LF 10 und einen GW-M. Die Mannschaftsstärke beträgt derzeit 32 Aktive, davon 5 Feuerwehrfrauen.

 
 
 

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